Von April bis Oktober wird jeder erste Freitagabend im Monat ein besonderes Highlight in Willebadessen
Willebadessen. In Willebadessen wird in diesem Jahr der Sommer verlängert: Die dritte Auflage des Kultursommers nämlich läuft von April bis Oktober ? damit zwei Monate länger als im vergangenen Jahr ? und bringt an jedem ersten Freitag im Monat eine Kunstnacht mit einem niveauvollen Kulturmix von Jazz über Folklore und Chormusik bis hin zu anspruchsvoller Kammermusik.

Der Kultursommer 2003, ein ?gemeinsames Kind? der Gesellschaft der Musikfreunde Marienmünster, der Stiftung Europäischer Skulpturenpark, der Stadt Willebadessen und der Fachhochschule Lippe-Höxter, steht zum 200. Jahrestag der Säkularisation natürlich ganz im Zeichen dieses für die Klosterkultur einschneidenden Ereignisses ? auch wenn das ehemalige Benediktinerinnenkloster Willebadessen von der Säkularisation 1803 verschont blieb. Mit dem wachsenden Interesse an der Klosterregion und den Projekten des Landschaftsverbandes Westfalen Lippe zur Säkularisation in Westfalen erwarten die Veranstalter für den Willebadessener Kultursommer auch ein überregionales Interesse. Einbringen werden sich dabei zudem die FH Bielefeld und das in der Ackerscheune beheimatete velcrea-Seminarzentrum. Hier beginnt am 6. Oktober der Vortrag von Heinrich Müller mit der Überschrift ?Mit Napoleon kam das Ende . . . einer 661-jährigen Ära des Benediktinerinnenklosters?. 

?Jeder Abend des Kultursommers ist ein Höhepunkt. Jeder Abend hat seinen unverwechselbaren Reiz. Jeder Abend ist zum Genießen mit allen Sinnen da?, wirbt Koordinator Hans Hermann Jansen für die Veranstaltungen in historischem Ambiente der Klosteranlage. Das Plakat und der Flyer wurden von der FH Lippe-Höxter entworfen, deren Studenten auch in diesem Kultursommer an den Abenden wieder ?Hingucker? platzieren wollen. Die Gäste dürfen sich überraschen lassen. Gefördert werden die Konzerte vom Landschaftsverband, der NRW-Stiftung sowie anderen Instituten.

Besonders verweist Jansen auf das dichte Programm am 6. Juni, wenn der WDR mit dem Westfälischen Musikfest in der Region zu Gast sein wird: ?Und wir sitzen mittendrin.? ....


VON SIMONE FLÖRKE , Neue Westfälische  11.3.2003

BILD: Einladung zum Kunstgenuss:Hans Münstermann, Bürgermeister Karl-Heinz Glaremin und Johannes Saggel (Stiftung; hintere Reihe, von links) sowie (vorn, von links) Petra Saggel (Stiftung), Koordinator Hans Hermann Jansen und Karin Pongratz (velcrea) freuen sich auf die Gäste im Kultursommer. FOTO: SF 

    

TERMINE:
Beginn  jeweils 20.00 Uhr, wenn nicht anders angegeben



4.April          " Ich sollt' ein Nonne werden..." Balladen und Lieder
                   Jazz for Fun

2. Mai          Alte Märchen - Moderne Zeiten
                   Begegnung mit romantischen Märchen

6. Juni        Im Rahmen des WDR-Musikfestivals:
                   canta filia - Die singenden Töchter
                   Geistliche Musik in himmlischen Sphären 


  • 6. Juni - 4. Juli  Ausstellung im Konventsgebäude:
                           Pocahontas-Projekt - Fotografische Arbeiten von
                           Studierenden des Fachbereiches Fotodesign der 
                           FH Bielefeld
                           Konzeption: Prof. Diether Münzberg 

    4. Juli          "So wie der Hauch des Fujiyama.." 
                       Haiku-Vertonung und Lyrik
                
    1. August     Schwestern   Musik für Harfe und Violine
                                        
    5. September    "Justus ut palma florebit" 
                          Geistliche Musik aus Klöstern

                            "Mein G'muth ist mir verwirret"
                            Grenzgänge zwischen geistlich und weltlich

    14. September   ab 11.00 h  Tag des offenen Denkmals 
                                              Führungen durch das Klostergebäude
                                              Hitgenheiermarkt  

    3. Oktober         Die Nacht der Bürger im Kloster
                            Ein Fest der Begegnung

    6./7. Dezember  11.00 - 18.00 h   
               
    Adventsausstellung im Kloster: Ein Besuch im Paradies




 
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